Die Dänische Glücksspielbehörde gab am Montag bekannt, dass die Lizenzierungsfrist für Landbasierte Casinos für neue Anträge und Verlängerungen geöffnet ist. Diese Entscheidung folgt der Einführung des Konsolidierten Gesetzes Nr. 1182 im September 2025.
Nach den neuen Vorschriften kann die Aufsichtsbehörde Genehmigungen mit einer Gültigkeit von bis zu zehn Jahren erteilen. Unternehmen müssen vollständige Anträge mit allen Unterlagen bis zum 3. November 2026 einreichen.
Antragskriterien und Marktübersicht
Jeder Antrag erfordert Konsultationen mit lokalen Gemeinden, Polizeichefs und zuständigen Ministerien. Die Prüfer werden die finanzielle Stabilität, die Branchenerfahrung und die Liquidität überprüfen. Eigentumsdetails und geografische Faktoren beeinflussen die Entscheidung ebenfalls.
Dänemark betreibt derzeit sieben Landbasierte Casinos in Städten wie Kopenhagen, Aarhus und Aalborg. Trotz der neuen Lizenzierungsmöglichkeit generierte das Landbasierte Glücksspiel im Jahr 2025 einen Bruttogewinn (GGR) von 378 Millionen DKK (58,26 Millionen US-Dollar), was einem Rückgang von 5,6 % entspricht und 3 % des Gesamtmarktes ausmacht.
Im Gegensatz dazu wächst der Online-Sektor weiter. Online-Casinos verzeichneten einen Bruttogewinn von 4,31 Milliarden DKK, was 38 % des Marktes entspricht. Diese Zahl markiert einen Anstieg von 12,1 % gegenüber dem Vorjahr.